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Êzîdî-Heiligtümer außerhalb von Lalîş
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Dieser Artikel stellt die weiteren Schreine und heiligen Orte der Êzîden vor, von den dichten Heiligtumsgürteln im Şingal (Sincar) und in Şêxan über die großen Diaspora-Tempel in Armenien und Georgien bis zu den kleinen Hausschreinen in jedem êzîdîschen Haushalt. Das Hauptheiligtum Lalîş wird hier nur als Bezugspunkt behandelt; die baukünstlerischen Grundformen der êzîdîschen Sakralbauten erklärt der Überblicksartikel Architektur und Heiligtümer. Eigennamen erscheinen in lateinischer Êzîdî-Schreibung (Hawar); die Darstellung folgt der Fachliteratur (v. a. Açıkyıldız 2010, Kreyenbroek 1995, Spät 2005/2010, Encyclopaedia Iranica) und dokumentierenden Institutionen (ALIPH Foundation, World Monuments Fund).
Einleitung
Die Religion der Êzîden kennt kein einheitliches, normiertes Gotteshaus, sondern ein über die Siedlungsgebiete verteiltes Netz heiliger Orte: Mausoleen und Schreine, heilige Quellen, Höhlen, Bäume und Haine, dazu kleine Hausschreine in den Wohnhäusern. Im Zentrum dieser Sakrallandschaft steht das Tal von Lalîş im Şêxan-Distrikt nördlich von Mosul, mit dem Grab des Reformers Şêx Adî ibn Musafir († 1162). Doch Lalîş ist nur der höchste Punkt einer weit verzweigten heiligen Geografie.
Begriffsklärung: Tawûsî Melek („Engel Pfau") ist das oberste der sieben Engelwesen und wird in der êzîdîschen Theologie verehrt, er ist nicht mit dem „Teufel" gleichzusetzen (eine fremdzugeschriebene Diffamierung). Die Êzîden nennen sich Êzîdî (Sing.) / Êzîden (Plur.); die ältere Fremdbezeichnung „Yeziden" wird hier vermieden.
1. Das Schrein-System: mzar, ziyaret und die heiligen Wesen
Êzîdî-Schreine heißen je nach Region und Sprachschicht mzar (arab. mazār, „Besuchsort"), ziyaret (ziyâret, „Wallfahrt, Besuch") oder allgemein quba (nach der kuppel- bzw. kegelförmigen Bekrönung). Es handelt sich fast immer um den Begräbnis- oder Erinnerungsort eines heiligen Wesens: eines Xas (Heiligen), Xudan (Schutzherrn) oder einer der zentralen Engelgestalten. Ein solcher Ort kann ein gemauertes Mausoleum mit dem charakteristischen geriffelten Kegelturm sein, aber ebenso eine Quelle, eine Höhle, ein Baum oder ein bloßer Steinhaufen auf einem Berggipfel (Açıkyıldız 2010; Kreyenbroek 1995).
Theologisch sind diese Orte mit dem System der heiligen Wesen verknüpft. Im Mittelpunkt stehen die Heft Sirr („Sieben Geheimnisse"), die sieben Engel, an deren Spitze Tawûsî Melek steht; ihnen zugeordnet sind irdische Manifestationen wie Şêx Adî, Şêx Hesen und Şêx Şems (vgl. Religion und Kultur). Viele Schreine sind diesen Engeln oder den Heiligen der heiligen Kastenfamilien (Şêx, Pîr) gewidmet, deren Ämter und Genealogien der Artikel Geistlichkeit und religiöse Ämter behandelt.
Der Besuch eines Schreins folgt festen Gesten: Pilger küssen den Türrahmen, treten über die heilige Schwelle (nie auf sie), betreten den Raum barfuß, entzünden Öllampen in den Wandnischen und knüpfen Wunschknoten in Stofftücher an den Schreinsäulen und heiligen Bäumen. Diese Praktiken wiederholen im Kleinen, was die große Herbstwallfahrt nach Lalîş, die Cejna Cemaiyê, im Großen vollzieht.
Hinweis zur Zählung: Die in populären Texten kursierende Vorstellung von „365 Schreinen" ist ungenau. Belegt sind 365 Öllampen in und um Lalîş sowie die Vorstellung von 365 heiligen Wesen (Xudan) im êzîdîschen Pantheon, nicht 365 Gebäude (vgl. Architektur und Heiligtümer).
2. Heiligtümer im Şingal (Sincar)
Das Şingal-Gebirge im Nordwesten des Irak ist neben Şêxan das wichtigste êzîdîsche Kerngebiet, und bis 2014 der dichteste Schreingürtel außerhalb von Lalîş. Hier liegen die bedeutendsten Heiligtümer nach Lalîş; hier traf der Genozid des sogenannten „Islamischen Staats" (IS) die Sakrallandschaft auch am härtesten (Hintergrund: Şingal).
2.1 Şerfedîn: das zweitwichtigste Heiligtum
Der Şerfedîn-Tempel (auch Sharfadin), gelegen am Südhang des Şingal-Gebirges nahe dem Ort Sinûnê, gilt den Êzîden nach Lalîş als zweitwichtigstes Heiligtum und als einer der ältesten und heiligsten Orte überhaupt (Wikipedia „Sharfadin Temple"; List of Yazidi holy places).
Der Schrein ist Şeref ed-Dîn (Sharaf ad-Dîn ibn al-Hasan) geweiht, dem Sohn und religiösen Nachfolger des Şêx Hesen. Şeref ed-Dîn stand an der Spitze des Adawiyya-Ordens und starb nach den Quellen 1258 (teils 1259 angegeben) im Kampf gegen die einfallenden Mongolen. In der heiligen Hymne Qewlê Şerfedîn wird er mit der Gestalt des kommenden Erlösers (Mahdî) identifiziert, der bis zum Ende der Zeiten in einer Höhle verweile (Wikipedia „Sharaf ad-Din ibn al-Hasan"). Der Gründungsstein des Tempels trägt nach gängiger Lesart das Jahr 1274; die Anlage wird daher oft als „rund 800 Jahre alt" beschrieben.
Genauigkeitshinweis: Die Zahl 1274 bezieht sich auf den Bau bzw. Gründungsstein des Tempels, nicht auf das Sterbejahr des Heiligen (≈ 1258). Beide Daten werden in der Literatur gelegentlich vermengt; sie sind hier bewusst getrennt geführt.
Architektonisch ist Şerfedîn ein Bau aus hellem (blassgelbem) Stein mit zwei kegelförmigen Spitzen; an der Spitze jedes Kegels sitzen drei goldfarbene Kugeln und ein zum Himmel weisender Halbmond (Wikipedia „Sharfadin Temple"). Während des IS-Angriffs im August 2014 verteidigte eine kleine Gruppe leicht bewaffneter êzîdîscher Kämpfer unter Qasim Şeşo den Schrein und konnte ihn vor der Zerstörung bewahren, Şerfedîn wurde so zu einem Symbol des êzîdîschen Widerstands.
2.2 Mam Reşan: Schrein des Regen- und Erntepatrons
Der Mam-Reşan-Schrein (Mam Rashan) auf dem Şingal-Gebirge stammt nach gängiger Datierung aus dem 12. Jahrhundert. Er ist Pîr Mehmê Reşan (Pir Mehmed Reshan) gewidmet, einem Heiligen, der als Patron der Landwirtschaft, Beschützer der Ernte und Regenbringer verehrt wird; in Dürrezeiten werden an seinen Schreinen besondere Zeremonien um Regen und Fruchtbarkeit der Felder abgehalten (Wikipedia „Mam Rashan Shrine"; „Pir Mehmed Reshan"). Der Bau folgte dem klassischen Typus, ein hoher Kegelturm über quadratischer Grabkammer.
2014 wurde Mam Reşan vom IS gezielt zerstört. Der Wiederaufbau begann im Sommer 2020 mit Dokumentation und Befundung; im Oktober 2020 segneten die êzîdîschen Religionsautoritäten die Arbeiten. Getragen wurde das Projekt von der in Genf ansässigen ALIPH Foundation zusammen mit dem World Monuments Fund (ALIPH Foundation; World Monuments Fund / Culture in Crisis). Mam Reşan gilt seither als eines der Vorzeigeprojekte der Heritage-Restaurierung im Şingal.
2.3 Çilmêra: die „Vierzig Männer" auf dem höchsten Gipfel
Çilmêra (auch Çel Mêra, Chermera, „Vierzig Männer") ist ein Gipfelheiligtum auf dem höchsten Punkt des Şingal-Gebirges und zählt zu den heiligsten êzîdîschen Stätten (List of Yazidi holy places). Der Name verweist auf vierzig Heilige, die hier bestattet oder verehrt werden sollen, ein im Vorderen Orient verbreitetes Motiv der „vierzig Männer/Heiligen". Seine exponierte Höhenlage machte den Ort zugleich zu einem Zufluchts- und Sammelpunkt während der Flucht der Êzîden ins Gebirge im August 2014.
Weitere Şingal-Stätten in der Standardliste sind u. a. der Şebl-Qasim-Schrein auf dem Gebirge und der Şêx-Mend-Tempel im südlichen Şingal (zum „Herrn der Schlangen", → 3.2). Die Gesamtzahl der 2014 beschädigten oder zerstörten Schreine wird in den am häufigsten zitierten Erhebungen mit rund 68 angegeben; die Zahl variiert je nach Quelle (vgl. Architektur und Heiligtümer).
3. Heiligtümer in Şêxan und im Umfeld von Lalîş
Die Şêxan-Region in der Ninive-Ebene, das Stammland der heiligen Şêx-Familien, bildet den zweiten großen Schreingürtel. Hier reihen sich um Lalîş, um Baʿadre/Baʿadrê (Sitz des Mîr) und um die Doppelorte Başîqa und Bahzanê zahlreiche Mausoleen.
3.1 Schreine um Lalîş und in Baʿadrê
Über das Tal von Lalîş hinaus tragen die umliegenden Dörfer eigene Heiligtümer. In Baʿadrê liegen u. a. der Quba-Hacî-Alî-Tempel und der Xiz-Rahman-Schrein; in der weiteren Region finden sich Schreine wie Xatarah, Dughata oder Sreşka (List of Yazidi holy places). Viele dieser Bauten folgen dem Lalîş-Typus mit geriffeltem Kegelturm; sie sind den lokalen Heiligen der Şêx- und Pîr-Familien gewidmet und dienen den umliegenden Gemeinden als Wallfahrts- und Versammlungsorte.
3.2 Şêx Mend: der Schrein des „Herrn der Schlangen"
Der Schrein des Şêx Mend (in Ain Sifni/Şêxan, mit einem Pendant im südlichen Şingal) ist dem heiligen Geschlecht zugeordnet, das in der êzîdîschen Überlieferung Macht über Schlangen besitzt. Architektonisch fällt der Bau aus dem Rahmen: quadratischer Grundriss, flaches Dach ohne Kegelturm, mit einer Schlangendarstellung am Tor (Spät, The Black Snake; Açıkyıldız 2010). Die schwarze Schlange gilt im Êzîdentum als Schutzsymbol (Noah-Mythos), nicht als bedrohliches Zeichen.
3.3 Mehmê Reşan auch in Şêxan: und der heilige Hain von Şêx Bekir
Der bereits genannte Mehmê Reşan (→ 2.2) wird nicht nur im Şingal verehrt: Ein ihm zugeschriebenes Grab liegt bei Bardarash hinter dem Berg Maqlûb in der Şêxan-Region, und auch in Lalîş ist ihm ein Schrein gewidmet (Wikipedia „Pir Mehmed Reshan"). Derselbe Regen- und Erntepatron verbindet so die beiden Kerngebiete Şingal und Şêxan.
Zur Sakrallandschaft Şêxans gehört außerdem der heilige Olivenhain des Şêx Bekir bei Bahzanê: Quelle des rituellen Olivenöls für die Lampen von Lalîş. Der IS schädigte den Hain 2014–2016 durch Brandstiftung schwer (nach Berichten rund 800 von etwa 3.000 Bäumen verbrannt); er wurde seither mit Unterstützung der ALIPH Foundation rehabilitiert. Zahlreiche Mausoleen in Başîqa und Bahzanê wurden 2014 zerstört und überwiegend von der Diaspora ohne staatliche Hilfe wiederaufgebaut. Der Malak-Miran-Tempel in Başîqa, dem Engel Malak Miran geweiht, wurde nach der Zerstörung im Januar 2018 wiedereröffnet (List of Yazidi holy places).
4. Diaspora: Armenien
Im Südkaukasus lebt die älteste durchgehend bestehende Êzîdî-Diaspora der Welt (ausführlich: Êzîdî in Armenien und Georgien). Hier entstanden die ersten Êzîdî-Tempel außerhalb des Irak.
4.1 Quba Mêrê Dîwanê (Aknalîç): der größte Êzîdî-Tempel der Welt
In Aknalîç (Aknalich, Provinz Armavir, rund 35 km westlich von Eriwan) wurde im September 2019 der Quba Mêrê Dîwanê eröffnet, der größte Êzîdî-Tempel der Welt. Der vollständige Name lautet etwa Quba Heft Merê Dîwanê û Tawûsê Melek; der Bau ist Tawûsî Melek und den sieben Engeln (Heft Sirr) gewidmet (Al Jazeera 2019; Wikipedia „Quba Mêrê Dîwanê").
Der armenische Architekt Artak Ghulyan entwarf einen rund 25 m hohen Bau aus Granit und Marmor mit sieben Kuppeln um eine zentrale, höhere Bogenkuppel: die Sieben verweist auf die Heft Sirr. Der Komplex umfasst eine Gebetshalle, ein Priesterseminar und ein Museum. Finanziert wurde er vom in Russland lebenden, in Armenien geborenen êzîdîschen Unternehmer Mirza Sloian.
Kanon-Prüfung „größter Tempel der Welt": Die Bezeichnung als größter Êzîdî-Tempel der Welt ist in der seriösen Berichterstattung (Al Jazeera, MassisPost u. a.) und im Referenz-Dossier Armenien und Georgien konsistent belegt und kanonisch. Das Eröffnungsjahr 2019 ist gesichert (Bau ab den 2010er Jahren).
4.2 Ziyaret (Aknalîç): Armeniens erster Êzîdî-Tempel
Nur wenige Meter vom Quba Mêrê Dîwanê entfernt steht der ältere, kleinere Ziyaret-Tempel, eingeweiht 2012: der erste Êzîdî-Tempel im post-sowjetischen Raum (Wikipedia „Quba Mêrê Dîwanê"; List of Yazidi holy places). Er bildet zusammen mit dem großen Neubau ein Wallfahrtsensemble für die armenischen Êzîden, die größte ethnische Minderheit des Landes. Ein weiterer Tempel, der Şêxûbekir-Schrein bei Rya Taza, wurde im Dezember 2020 gesegnet.
5. Diaspora: Georgien
5.1 Der Sultan-Êzîd-Tempel in Tbilisi
In Tbilisi (Tiflis) wurde am 16. Juni 2015 der Sultan-Êzîd-Tempel im Stadtteil Warketili (Varketili) feierlich eröffnet, nach den Tempeln im Irak und in Armenien der dritte Êzîdî-Tempel der Welt (DFWatch 2015; Rudaw 18.06.2015; Referenz-Dossier Armenien und Georgien). Er ist dem heiligen Sultan Êzîd geweiht.
Architektonisch ist der Bau dem Lalîş-Stil nachempfunden: schlichte, ungegliederte Außenwände und eine einzelne Kegelspitze. Auf dem Gelände steht zusätzlich ein pyramidenförmiger Glasbau, in dem Kurse zur êzîdîschen Religion und Geschichte sowie zur georgischen und kurdischen Sprache angeboten werden. Das Grundstück hatte die georgische Regierung 2009 gestiftet; der Bau wurde ab 2012 vom „Haus der Êzîden Georgiens" begonnen und von lokalen Geschäftsleuten finanziert.
Datums-Kanon: Eröffnung Juni 2015 (Grundstück 2009, Bau ab 2012). Nicht „2013". Diese Werte sind im Zahlen-Kanon des Wikis (#9) festgeschrieben.
6. Hausschreine und heilige Säulen (Stûn)
Neben den großen Mausoleen kennt das Êzîdentum eine häusliche Frömmigkeit ohne festes Gebäude. In vielen êzîdîschen Wohnhäusern gibt es einen kleinen Hausschrein: eine Nische oder ein abgegrenzter heiliger Bereich, an dem Öllampen entzündet und Gebete gesprochen werden. Eine besondere Rolle spielt dabei die Stûn bzw. Stûna Mîraza („Wunschsäule"): eine heilige Säule oder Stange (auch an Schreinen und unter heiligen Bäumen), an die Pilger und Hausbewohner Knoten in Stoff- oder Seidentücher knüpfen, um einen Wunsch (mirad) zu äußern, und zugleich einen älteren Knoten lösen, als „Weitergeben" der erbetenen Gunst (Açıkyıldız 2010; Spät 2010).
So spannt sich die êzîdîsche Sakrallandschaft von den großen, weithin sichtbaren Kegeltürmen über die regionalen Schreingürtel von Şingal und Şêxan und die neuen Diaspora-Tempel bis hinein in den privaten Wohnraum, überall verbunden durch dieselben Gesten: Licht entzünden, Schwelle achten, einen Knoten knüpfen.
Quellen
Wissenschaftliche Literatur
- Açıkyıldız, Birgül (2010): The Yezidis. The History of a Community, Culture and Religion. London: I.B. Tauris., Standardwerk zur êzîdîschen Sakralarchitektur und zu den regionalen Schreinen.
- Kreyenbroek, Philip G. (1995): Yezidism, Its Background, Observances and Textual Tradition. Lewiston: Edwin Mellen Press., heilige Wesen (Xudan/Xas), Feste, Quellenkritik.
- Spät, Eszter (2005): The Yezidis. London: Saqi; sowie Spät (2010): Places of Pilgrimage und Studien zur Schlangen-/Mam-Reşan-Symbolik (The Black Snake).
Institutionen und Referenzwerke
- Encyclopaedia Iranica: Artikel Yazidis (u. a. zu Şeref ed-Dîn und zur Sakralgeografie).
- ALIPH Foundation: Reconstruction of the Yazidi Mam Rashan Shrine / Restaurierungsprojekte Sincar. https://www.aliph-foundation.org/en/projects/reconstruction-of-the-yazidi-mam-rashan-shrine
- World Monuments Fund / Culture in Crisis: Reconstruction of the Yazidi Mam Rashan Shrine. https://cultureincrisis.org/projects/reconstruction-of-the-yazidi-mam-rashan-shrine
Enzyklopädische und journalistische Quellen
- Wikipedia (EN): List of Yazidi holy places. https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Yazidi_holy_places
- Wikipedia (EN): Sharfadin Temple. https://en.wikipedia.org/wiki/Sharfadin_Temple
- Wikipedia (EN): Sharaf ad-Din ibn al-Hasan. https://en.wikipedia.org/wiki/Sharaf_ad-Din_ibn_al-Hasan
- Wikipedia (EN): Mam Rashan Shrine. https://en.wikipedia.org/wiki/Mam_Rashan_Shrine
- Wikipedia (EN): Pir Mehmed Reshan. https://en.wikipedia.org/wiki/Pir_Mehmed_Reshan
- Wikipedia (EN): Quba Mêrê Dîwanê. https://en.wikipedia.org/wiki/Quba_Mêrê_Dîwanê
- Wikipedia (EN): Sultan Ezid Temple. https://en.wikipedia.org/wiki/Sultan_Ezid_Temple
- Al Jazeera (2019): Inside the world’s biggest Yazidi temple in Armenia. https://www.aljazeera.com/features/2019/11/11/inside-the-worlds-biggest-yazidi-temple-in-armenia
- MassisPost (2019): World’s Largest Yezidi Temple Opens in Armenia. https://massispost.com/2019/09/worlds-largest-yezidi-temple-opens-in-armenia/
- Democracy & Freedom Watch (2015): Yazidi temple, third in the world, opened in Tbilisi. https://dfwatch.net/yazidi-temple-third-in-the-world-opened-in-tbilisi-36650
- Rudaw (18.06.2015): Yezidis of Georgia celebrate new temple in Tbilisi. https://www.rudaw.net/english/world/180620152
Verifikations- und Genauigkeitshinweis: Beim Şerfedîn-Tempel sind Gründungsstein 1274 (Bau) und Todesjahr ≈ 1258 (Şeref ed-Dîn) bewusst getrennt geführt. Das Eröffnungsjahr 2019 (Quba Mêrê Dîwanê) und das Datum 16. Juni 2015 (Sultan-Êzîd-Tempel Tbilisi) folgen dem Zahlen-Kanon des Wikis (#9). Die Zahl von „rund 68" zerstörten Schreinen sowie „800 von 3.000" verbrannten Olivenbäumen folgen den am häufigsten zitierten NGO-/Presse-Erhebungen und können je nach Quelle leicht variieren. Vorislamische Herleitungen einzelner Stätten bleiben in der Forschung umstritten und sind als Zuschreibung zu lesen.
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Stand: 2026-06-14.
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